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Bürgermeister Walter Heisch übergibt neuen Einsatzleitwagen

 

Börnsen. Die Freiwillige Feuerwehr Börnsen ist wieder mit einem neuen Einsatzleitwagen ausgestattet. Der rund 75.000 Euro teure Sprinter der von der Firma GSF Sonderfahrzeugbau ausgebaut wurde ersetzt seinen 19 Jahre alten Vorgänger, der Anfang des Jahres aus Altersgründen nicht mehr einsatzfähig war.

Zur Übergabe des neuen Fahrzeuges war die komplette Feuerwehr Börnsen angetreten. Weiterhin waren auch viele Gemeindevertreter sowie Gäste der umliegenden Feuerwehren anwesend als Bürgermeister Walter Heisch den großen symbolischen Schlüssel übergab.

Er hob in seinem Grußwort noch einmal das stetige Engagement der freiwilligen Helfer zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hervor.

Ausgestattet ist das Fahrzeug mit zwei 4mtr und 2mtr Funkarbeitsplätzen, umfangreiche Objektkundepläne und einem Außenlautsprecher für Durchsagen. Am Heck befinden sich neben einer Rückfahrkamera auch zwei Triblitze. Das Fahrzeug bietet Platz für 9 Personen. Im Heck ist neben Material für die Verkehrssicherung auch ein Schnelleinsatzzelt gelagert.

Anfang des Jahres musste der alte Einsatzleitwagen abgemeldet werden. Er hatte schon 19 Jahre "auf dem Buckel" und war nicht mehr verkehrssicher. Mit einer vergleichsweise geringen Beschaffungszeit von nur zehn Monaten zwischen den ersten Gesprächen und der Auslieferung war die Ersatzbeschaffung schnell realisiert. Der neue Mercedes bringt mit seinem hohen Aufbau und dem langen Radstand auch ein erhöhtes Gewicht mit sich, das mit einem normalen PKW-Führerschein eigentlich nicht mehr gefahren werden darf. „Allerdings gibt es seit einiger Zeit den Feuerwehrführerschein“, erklärt Wehrführer Ralf Kreutner: „ Es können nun nach interner Einweisung auch die Feuerwehrmitglieder mit dem Führerschein der  Klasse B das Fahrzeug fahren.

Der Einsatzleitwagen ist für die Börnsener von großer Bedeutung: Von dem Fahrzeug aus kann nun jeder größere Feuerwehreinsatz koordiniert werden. Mit dem wachsendem Industriegebiet und Firmen, die auch mit Gefahrstoffen arbeiten, ist durchaus Gefahrenpotential vorhanden. „Wir haben wieder einen Schritt nach Vorne gemacht und sehen uns weiterhin auch für größere Lagen gewappnet“, freut sich Wehrführer Ralf Kreutner.